Vorteilhaft oder mühsam? Wann es sich lohnt ein Plastikkartendrucker

Posted by on October 20, 2016 . 0 Comments.

Nicht selten braucht es im alltäglichen Leben eine Plastikkarte. Ob als Universitätsausweis, Mitgliederkarte oder Namensschild – in manchen Fällen lohnt es sich, diese selber herzustellen. Nicht immer ist die Bestellung der fertigen Karte beim Profi notwendig. Bei kleinen Stückmengen können Unternehmen ihre Plastikkarten in einem speziellen Plastikkartendrucker auch selbst bedrucken. Wie? Das verraten die folgenden Zeilen.

 

 

Individuell und einzigartig: Die Vorteile des Selbstbedruckens von Plastikkarten

Wer seine eigene Plastikkarte drucken will, braucht zwei Komponenten: einen entsprechenden Drucker und den Plastikkartenrohling. Beides gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und  kann je nach Geldbeutel in unterschiedlichen Preisklassen erstanden werden. Der größte Vorteil daran: Die Plastikkarte wird einzigartig. Viele Druckanbieter locken mit Angeboten wie: „Fertigen Sie Ihr eigenes Design“, „Nutzen Sie unsere individuellen Vorlagen“ oder „Wählen Sie aus der Designgalerie aus“ - doch individueller wird die Plastikkarte erst, wenn sie selbst gemacht ist. Der eigene Druck ist oft ein Unikat und somit unverwechselbar. Gerade bei kleinen Stückzahlen lohnt sich der Selbstdruck häufig eher, als die Bestellung beim Lieferanten. Werden immer wieder kleinere Mengen der Karte benötigt? Soll schnell mal ein neuer Mitarbeiterausweis ausgestellt werden oder braucht es dringend den Mitgliedsausweis im Club? Dann ist der eigene Kartendrucker immer von Vorteil. Denn der Druck geht schnell, flexibel und die Karte ist meist nach wenigen Minuten einsatzbereit. Das macht diese Lösungen für Personalbüros, Sicherheitsunternehmen und zahlreiche weitere Firmen attraktiv. Es entstehen keine Warte- und Lieferzeiten. Ein weiterer Vorteil: Sensible Daten verlassen nicht das Haus. Gegenüber der Bestellung müssen beim Druck im heimischen Büro keine Daten an den Auftragnehmer weitergeleitet werden.

Der Druck selbst funktioniert oft kinderleicht und braucht kein Spezialwissen. Einmal vom Profi eingerichtet, kann mit dem passenden Gerät und der einfachen zu bedienenden Software jeder Mitarbeiter Karten bedrucken.

 

 

So finden Sie den richtigen Kartendrucker

Wer seine Plastikkarten selbst bedrucken will, sollte den Heimdrucker besser nicht damit strapazieren. Es braucht einen speziellen Plastikkartendrucker. Dieser ist auf das Format und das Material ausgelegt und arbeitet meist mit dem Thermotransfer- oder Thermosublimationsdruck. In seltenen Fällen finden auch Re-Transferdrucke, das Thermo-Rewrite- Druckverfahren oder der Offset-Druck Anwendung. Die Geräte können meist bequem an den Computer angeschlossen und von hier aus betrieben werden.

Es gibt zahlreiche Kartendrucker auf dem Markt, sowohl für den kleinen, als auch für den großen Geldbeutel. Diese unterscheiden sich in Druckqualität, Druckgeschwindigkeit und auch oft im Einzug. Manche Modelle verfügen über Einzeleinzug, andere über ein Magazinfach – mehrere Karten können hintereinander bedruckt werden. Günstige Geräte, 

wie der „HID/Fargo C50 Kartendrucker“ sind schon ab wenigen hunderten Euro erhältlich. Hier sind oft die notwendigen Grundfunktionen gegeben, die sich vor allem für kleinere Druckaufträge eigenen. Die günstigen Geräte sind zudem oft kompakt und passen auch in enge Büros. Im mittleren Preissegment findet der Kunde zudem weitere Funktionen. Der „Evolis Primacy Kartendrucker“ beispielsweise verfügt über Codierungstechniken und Sicherungstechniken, die auch den Druck von Ausweisen und Co ermöglichen. Die Druckleistung ist hier bereits deutlich schneller. Teure Geräte, wie der beispielsweise der „Fargo HDP5000 Kartendrucke Duo“ können nicht nur codieren, sondern sogar laminieren. Hier ist ein beidseitiger und randloser Druck kein Problem. Das „High Definition Printing“ sorgt für brillante Bildqualitäten bei schnellem Druckergebnis. Karten mit Chipfunktion werden hier mühelos verarbeitet, was günstiger Geräte nicht immer bieten können. Wer Karten selbst bedrucken will, sollte daher seine Bedürfnisse vorher definieren, um das richtige Druckmodell zu finden. 

 

 

Selbst hergestellt oder besser bestellt? Wann sich der Selbstdruck lohnt

Der Kartendrucker für das heimische Büro lohnt sich in vielen Fällen. Mit ihm können unter anderem Zutritts- und Mitarbeiterausweise, Fahrausweise, Zahlkarten, Veranstaltungsausweise, Skipässe oder sogar die Krankenversicherungskarte gedruckt werden. Einladungskarten oder – ganz modern – die Visitenkarte aus Plastik sind ebenfalls typische Beispiele für den Selbstdruck.

Doch der eigene Druck lohnt sich nur, wenn keine speziellen Anforderungen an den plastischen Begleiter gerichtet werden. Mit teuren Geräten können auch Datenspeicherungen vorgenommen werden. Auch der Druck und die Speicherung von Magnetfeldern sind mit einigen Geräten im heimischen Büro möglich. Geht es jedoch an aufwendige Sicherungsmaßnahmen wie Hologramme und Co, sollte der Druck in die Hände des Profis gelegt werden. Braucht es nur einmalig eine größere Stückzahl mit dem gleichen Layout, lohnt sich die Anschaffung eines eigenen Druckers nicht immer. Beim Profi bestellen, kann hier die bessere Alternative sein. Wer jedoch einfache Plastikkarte mit einer Auflage ab 100 Stück pro Monat benötigt, ist mit dem eigenen Plastikkartendrucker kostentechnisch günstiger und vor allem flexibler. Kleine Änderungen pro Karte sind hier leicht vorzunehmen.

 

 

Bildquelle: https://pixabay.com/de/gummib%C3%A4rchen-fruchtgummis-b%C3%A4ren-359950/ Fotograf: Ronile

Last update: May 23, 2017

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